Wilma Einachser, die Neue auf dem Feld

In diesem Jahr hat sie schon gehackt, gegrubbert und gekreiselt, unsere Wilma. Mit ihren beiden kräftig profilierten Reifen an der einzigen Achse hat sie unsere Gemüsebeete voll im Griff. Beziehungsweise, wir haben die Beetbreite ihrem Radabstand genau angepasst. Im Vergleich zum Trecker ist sie natürlich ein Leichtgewicht, das den Boden nicht aufreißt und verdichtet, sondern eher rücksichtsvoll massiert.

Wilma sieht aus wie ein bereifter Kopffüßler mit zwei langen Fühlern, den Lenkgriffen. Sie kann mit den beiden Rädern zwar nicht alleine stehen, hat aber einen eigenen Antrieb und einen kräftigen Motor. Der Spritdeckel auf ihrer Nase war übrigens anfangs zu dicht, so dass der Motor immer wieder ausgegangen ist. Der neue passt.

Am Heck kann Wilma mit unterschiedlichsten Geräten bestückt werden (CC:BY-NC, Marian Knittler/solawi.koeln)

Der Sprithebel sitzt neben mehreren anderen an einem der Lenkgriffen, mit denen man das Kraftpaket über das Beet führt. An der Rückseite der Achse sitzt eine Kopplungsstelle. Da werden die Zusatzmaschinen angeschlossen: Mulcher, Rotationspflug und Kreiselegge. Wilma kann die Gemüsebeete dann so vorbereiten, wie es die Jungpflanzen zum Wachsen brauchen: Zunächst zerkleinert sie mit dem Mulcher das Laub des abgeernteten Beets. Dann wird umgekoppelt und mit dem Rotationspflug dieses Grün untergepflügt. Zum Schluss kommt die Kreiselegge dran, die das Erdreich gleichmäßig zerbröselt und harkt.  Dass die drei verschiedenen Hinterteile mühsam angekoppelt werden müssen, gehört zu den Arbeitsschritten, die das Anbauteam noch verbessern will.

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